Love Berlin in 3 Days!

Sarah • vor 4 Tagen • 1 KommentarShare

Als mich die junge App-Plattform Guidewriters vor kurzem fragte, ob ich als Autorin Berlin-Guides für ihr Projekt beisteuern möchte, war ich sofort dabei!

Jetzt erschien kürzlich mein Guide für Berlin-Reisende, die nur auf einen Kurztrip vorbeischauen wollen: Love Berlin in 3 Days heißt die kleine App, die dich an drei Tagen zu den Must-See-Places der Stadt führt. Die Betonung liegt auf "führt" – denn jeder kennt das Problem der meisten Guides und Reiseführer, die möglichst viel Input auf kleinem Raum geben wollen. Damit verwirren sie den Leser mehr, als ihn zu informieren. Der Overload an Orten, die man unbedingt gesehen haben muss, hat zur Folge, dass man von A nach C nach B hetzt und überfordert ist, von den unendlichen Möglichkeiten, die Großstädte bieten.

Love Berlin in 3 Days dagegen schlägt für jeden Tag 10 Orte in Berlin vor, die Geschichte, Kunst, Essen, Shops und Drinks für den Abend bieten. Die Orte hangeln sich an einer Route entlang, sodass man keine Angst haben muss, Umwege zu laufen. Apropos Umwege, da es "nur" 10 Tipps sind, kann man sich getrost mal treiben lassen von der Großstadt. Es bleibt ausreichend Zeit zum ausgiebigen Shoppen, für Museen oder fürs gemütliche Café. Neben großen Sehenswürdigkeiten wie dem Brandenburger Tor oder Hackescher Markt gibt es natürlich auch Insider-Tipps, die ich als Berlinerin gerne weiterempfehle.

Den Guide habe ich zunächst nur auf Englisch geschrieben – er wird aber bald auch auf Deutsch zu haben sein!

Aufs iPhone holt man sich den Guide über die Guidewriters iPhone App, die man sich hier im App Store kostenlos runterladen kann. Dort findet man auch noch viele weitere interessante Guides für diverse Großstädte in Deutschland.

Fernsehen 2.0: Ein Computergenie tüftelt im Silicon Valley an einer neuen Aufteilung des TV-Bildschirms

Sarah • am 03.04.2012 • keine KommentareShare

Vor kurzem schrieb ich für unser neues Dossiers zur Zukunft des Fernsehens in der Berliner Gazette einen Artikel. "Fernsehen 2.0: Ein Computergenie tüftelt im Silicon Valley an einer neuen Aufteilung des TV-Bildschirms" ist mal wieder ein Technik-Text, persönlich erzählt. Und deshalb nicht nur interessant für TV-Junkies :)

Sie sind lästig, unnütz und keiner braucht sie: Schwarze Balken über, unter oder neben dem Bild auf dem Fernseher. Doch Breitbildgeräte mit einem Format von 21:9 können Kino-Blockbuster demnächst im Original-Format in unsere Wohnzimmer bringen. Bei schmaleren Inhalten bleibt ein schwarzer Rand – der jedoch für interaktive Inhalte genutzt werden kann. Ein Computergenie aus Deutschland tüftelt im Silicon Valley daran, all das möglich zu machen. Berliner Gazette-Redakteurin Sarah Curth berichtet. Hier weiterlesen

Hip/ster, der

Sarah • am 02.04.2012 • keine KommentareShare
Humoristische Feldstudien über Hipster in Berlin Mitte sind momentan schwer angesagt. Hier zwei amüsante Beispiele, die mir in letzter Zeit häufiger begegneten. Wer kennt noch mehr?





Und wer sich nicht nur oberflächlich damit beschäftigen möchte, sollte sich mal das neulich in der edition suhrkamp erschienene Werk "Hipster – Eine transatlantische Diskussion" zu Gemüte führen:

"ortsgespräche" aus Friedrichshain-Kreuzberg

Sarah • am 24.02.2012 • keine KommentareShare

Friedrichshain-Kreuzberg ist landesweit bekannt als Party-Hotspot. Doch der Bezirk hat auch Geschichte! Die Ausstellung "ortsgespräche" im Bezirksmuseum lässt Bewohner ihre ganz persönlichen Geschichten erzählen, über bekannte und versteckte Orte. Ein Audioguide führt dich über einen begehbaren Stadtplan. Daneben sind stadtgeschichtliche Dokumente, Fotos und Objekte aus 150 Jahren Friedrichshain-Kreuzberg ausgestellt. Bis Ende 2013 ist die Sonderausstellung von Mi bis So 12.00–18.00 Uhr zu besuchen. Eintritt frei.

Bezirksmuseum Friedrichshain-Kreuzberg
Adalbertstraße 95A
10999 Berlin-Kreuzberg
U-Bahn Kottbusser Tor (U1, U8)

ČSR Bar – schicker Ruhepol in F'hain

Sarah • am 21.12.2011 • keine KommentareShare

Endlich hatte ich die Zeit, mal wieder einen kleinen aber feinen Berlin-Tipp für SpottedbyLocals.com zu schreiben. Das Zielobjekt ist das ČSR, eine sehr nette Bar an der Karl-Marx-Allee, die im leider manchmal sehr schmuddeligen und überfüllten Friedrichshain (Stichwort Simon-Dach-Kiez) einen schicken Ruhepol darstellt...

Not far away from the crowded Simon-Dach-Straße, in one of the monumental looking buildings of Karl-Marx-Allee you’ll find a small bar called ČSR.
ČSR is a classy, chic bar that you normally won’t expect in the more trashy, sloppy quarter of Friedrichshain. But don’t worry – there is no dresscode. In a cozy, dimmed atmosphere you will get served perfect quality cocktails, longdrinks and any drink you can imagine. The cocktail menu is quite long!
Even on Saturdays around 22:00 you’ll find a place to sit and relax. Have a look at the majestic looking table lamps and watch the cars running down the magnificent avenue outside. Cheers!


ČSR Bar - Cocktail € 8.00
Karl-Marx-Allee 96 - Friedrichshain - +493029044741
19:00 – open end daily


Hier geht's zum Artikel auf SpottedbyLocals.com

"Ihr wisst wo ich bin, aber wo seid ihr?”

Sarah • am 02.08.2011 • keine KommentareShare
Gestern erschien auf berlinergazette.de ein Artikel von mir – nach langer Pause endlich mal wieder ein Schreibprodukt, auf das ich auch sehr stolz bin :) Es geht darin um meine persönlichen, etwas ernüchternden Erfahrungen mit meinem App-Spielzeug No. 1 (vor Facebook und Instagram!): Foursquare. Kennt ihr nicht? Lesen! Hier geht's auch zum Originalartikel.

Wir können twittern, was wir gerade denken, liken, was uns gerade gefällt und posten, was wir gerade essen. Seit 2009 können wir auch dort “einchecken”, wo wir gerade sind: im Restaurant, im Museum, im Club – und diese Information mit unseren Freunden teilen. "Foursquare" basiert auf dieser Funktion. Kürzlich hat das soziale Netzwerk die zehn Millionen Nutzer-Grenze überschritten. Berliner Gazette-Redakteurin Sarah Curth zieht eine ernüchternde Bilanz: “Ihr wisst wo ich bin, aber wo seid ihr?”

Meine Freunde wissen immer wo ich bin. Nein, ich habe kein Glöckchen umhängen, keine Fußfessel mit GPS-Sender und bin auch keine von Paparazzi belagerte Persönlichkeit. Ich nutze Foursquare. Foursquare, das ist eine dieser neumodischen Handy-Applikationen, die die Menschen, die sie benutzen, aussehen lässt, als wären sie nur sekundär an ihrer Umwelt interessiert. Sieht aber nur so aus. Denn in Wirklichkeit bin ich detailversessen interessiert an meiner Umwelt und lasse meine Freunde daran teilhaben.

Sobald ich also meine Uni, meinen Lieblingsvietnamesen oder ein neues Café betrete, hole ich mein iPhone aus der Tasche und checke dort ein. Dank GPS ortet mich die App und führt mir alle Orte in einer Umgebung von 600 Metern auf. Ist eine Location noch nicht dabei, kann man sie neu anlegen und eine Kategorie, wie zum Beispiel “Freie Natur”, “Nachtleben” oder “Kunst”, hinzufügen. Für andere Besucher des Ortes kann ich dann Fotos und Tipps hinterlegen: “Beste Uni der Welt!” oder “Probier’ unbedingt die Reisnudelsuppe mit Tofu!”

Wie man bei Foursquare zum "Bürgermeister" eines Ortes wird

Um die User zu motivieren regelmäßig einzuchecken, hat sich Foursquare-Gründer Dennis Crowley ein besonderes System einfallen lassen: Mit jedem Check-in sammelst du Punkte. Ist ein Freund mit dir dort eingecheckt oder besuchst du das erste Mal einen Ort dieser Kategorie, bekommst du Extrapunkte und steigst im Freunde-Ranking höher.



Außerdem erhälst du Abzeichen, wie zum Beispiel den Badge “Crunked” wenn du in einer Nacht an vier Orten warst. Um zum Mayor, also “Bürgermeister” eines Ortes zu werden, musst du öfter als alle anderen User in dieser Location eingecheckt haben. Manche Geschäfte haben darin schon ein Marketing-Potenzial erkannt. Das Café Sankt Oberholz beispielsweise schenkt dem Mayor eine Coffee-Flatrate.

13 von zehn Millionen NutzerInnen kenne ich persönlich

Obwohl Foursquare seit Juni über zehn Millionen Nutzer hat, die täglich drei Millionen Mal einchecken, ist es noch immer ein Tool der Early Adopters. Lediglich 13 meiner persönlichen Kontakte nutzen es regelmäßig. Viele sind zunächst begeistert, verlieren aber schnell die Lust daran – weil zu wenige aus ihrem sozialen Umfeld mitmachen. Auch wenn man die eigenen Check-ins über Facebook und Twitter verbreiten kann, die Nutzung bleibt meist einseitig. So sinkt die Motivation für Neueinsteiger sehr schnell.

Andere dagegen suchen sich auf Foursquare erst ihre Freunde. Ähnlich wie auf Twitter folgen sie (im wahrsten Sinne des Wortes) Unbekannten und könnten mit ihren hunderten von Freunden theoretisch an jeder Ecke Berlins “zufällig” einen davon treffen. Aber das ist weniger das Ziel. Vielmehr hängt man sich virtuell an interessante Leute um viele Tipps zu neuen, bisher unbekannten Orten zu bekommen – oder einfach ihre lustigen Kommentare zum Hackeschen Markt zu lesen.

Foursquare begleitet mich durch die Stadt

So ist Foursquare für mich eben auch ein Reiseführer – für meine Heimatstadt. Orte, die meine Freunde empfehlen, kann ich zu einer To-Do-Liste hinzufügen und sobald ich mich in der Nähe aufhalte, erinnert mich die App daran. Dank der “Erkunden”-Funktion kann ich meine Stadt neu entdecken und Orte in der Umgebung nach Kategorien filtern. Ich bin gerade am Ku’damm und weiß nicht wo man hier gut essen kann? Foursquare zeigt mir die Locations an, die besonders beliebt bei meinen Freunden sind.

Am 14. Juli 2010 checkte ich das erste Mal ein, seitdem habe ich es 787 Mal getan und bleibe auch weiterhin dran. Ein Bekannter erzählte mir, er nutze Foursquare als Tagebuch. Er empfahl mir memolane.com. Auf dieser Website kann ich alle meine Statusupdates, Tweets, Blogeinträge, Check-ins und andere Online-Einträge der letzten Jahre in einer Timeline nachvollziehen. Ein Spiegel meines Lebens breitet sich so vor mir aus und ich weiß, wo ich beispielsweise am 20. November 2010 war.

Illustration: Das Wachstum der Foursquare-Community seit 2009.

Mein Tag in Instagrammen

Sarah • am 01.08.2011 • keine KommentareShare
Ich habe Instagram als neues Spielzeug entdeckt: mit iPhone Schnappschüsse machen, einen schicken Filter drüber legen und mit Freunden über Facebook oder Twitter teilen. Das kann süchtig machen!

Heute im Berliner Etsy Lab bei einem Workshop mitgemacht und aus Hochglanz-Magazinen hübsche Collagen gebastelt. Jeden Montag Abend gibt es dort einen anderen DIY-Workshop. Nächste Woche: Lochkamera basteln :)

Danach hielten wir unser Berliner Gazette Treffen in einem urigen Kreuzberger Wohnhaus mit labyrinthartiger Gartenterrasse ab. Die Abendstimmung mit Regenwolken war Wahnsinn!

Kreuzberger Platte

Der Blick von Kreuzberg Richtung Fernsehturm

DIY-Projekte: abgeschlossen

Sarah • am 24.06.2011 • keine KommentareShare
Ich habe wieder genäht, gestrickt und gehäkelt. Mein zweites Strickprojekt sollte eine Bommelmütze für den Herrn Ephigenia werden, die er eigentlich schon im letzten Winter tragen sollte – aber da es mein erstes Strickexperiment mit 5 Nadeln (genannt Nadelspiel) war, beendete ich das Werk erst bei 30 Grad im Schatten. Aber dafür ist es gelungen und tragbar!

Meine ersten Häkelversuche unternahm ich an einem Täschchen für meine Kamera. Das Ergebnis ist überaus zufriedenstellend und die Farben stehen ganz im Zeichen des Colour-Blocking Trends.

Gestern Abend dann fertigte ich an meiner Nähmaschine ein entzückendes Geldbörschen. So ganz ohne was dran wirkte die Tasche aber irgendwie nackt. Beim Wühlen in meiner Dekokiste entdeckte ich dann die knalligen Fransen, die eigentlich mal für einen Schal gedacht waren und ruckzuck waren sie an die Tasche genäht. Ich glaube damit könnte ich in Produktion gehen, oder?



Traumziel: Lefkada

Sarah • am 26.05.2011 • keine KommentareShare

Lefkada? Noch nie gehört? Ist ja auch eine von über 3000 griechischen Inseln. Diese allerdings liegt weitab von den Touristenmolochen Kreta und Rhodos. Das erkennt man schon allein daran, dass bei booking.com nur gerade mal 61 Hotels auf dieser Insel gelistet sind. Und was für welche!

Also, der Plan geht so:
Mit airberlin nach Preveza, von dort mit dem Bus auf die Insel, einen Roller leihen und zum Hotel. Dann 7 Tage lang jeden Strand der Insel abklappern, frischen Fisch, Tzaziki und Mussaka futtern, mit der Fähre den angrenzenden Inseln Kefalonia und Ithaka einen Besuch abstatten und nach 7 Tagen bin ich gebräunt und in eine griechische Göttin verwandelt. Jetzt müssten wir nur noch buchen:)




Just published!

Sarah • am 24.05.2011 • keine KommentareShare

Gerade erschien mein neuester Artikel auf Spotted by Locals. Dieses Mal schwärme ich vom süßen, kleinen RAW-Flohmarkt, auf dem ich schon 2 Mal selber verkaufte und den ich fast schon regelmäßig jeden Sonntag heimsuche. Wer auf nette Verkäufer, entspannte Atmosphäre und trashigen aber tragbaren Secondhand für wenig Geld steht, ist hier definitiv richtig!

Berlin offers flea markets for every taste. One of my favorites is the quite young flea market at the RAW-Tempel, which used to be a garage area for trains until 1994. Since last year everyone is welcome here to sell and buy stuff. hier weiterlesen


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